Projekte in der Stadt

Eine Auswahl an aktuellen Projekten im städtischen Umfeld

  • Stadt Grabow (Mecklenburg-Vorpommern)


    Bebauungsplan Nr. 9 "Westliche Altstadt"
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    In der mecklenburgischen Kleinstadt Grabow („Grabower Küßchen“), südöstlich der Kreisstadt Ludwigslust, wurde der Bebauungsplan Grabow Nr. 9 aufgestellt, um eine bisherige Gewerbebrache zu einem Wohngebiet zu entwickeln.

    Das Plangebiet liegt direkt gegenüber der historischen Altstadt. Die Lage an der touristisch stark genutzten Müritz-Elde-Wasserstraße, der Wasserverbindung zwischen der Elbe und der Müritz und weiter über die Havel bis Berlin hat die Idee entstehen lassen, in die ehemalige Gewerbefläche einen Neuen Kanal zu bauen. Hier sollen 25 kleine seniorengerechte Einfamilienhäuser für die Zielgruppe ab 60 Jahre direkt am Kanal entstehen.

    Die Anlage wird im Norden ergänzt durch eine mehrgeschossige Seniorenwohnanlage mit 43 WE und dem Ausbau des denkmalgeschützten alten Fabrikgebäudes, ebenfalls überwiegend mit Seniorenwohnung. Seit dem 04. Juni 2010 ist der B-Plan Grabow Nr. 9 rechtskräftig. Der Beginn der Realisierung des Gebietes ist ab dem Jahre 2010 geplant.


  • Stadt Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)


    Bebauungsplan Nr. 73 "Seniorenwohnanlage Poeler Straße"
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    Nur ca. 500m nordöstlich der Außengrenze der historischen Altstadt von Wismar, nahe dem Hafengebiet soll an der Poeler Straße auf einer 1,4 ha großen Fläche, die bisher gewerblich genutzt wurde, ein neues Wohngebiet mit einer Seniorenwohnanlage in etwa 100 Seniorenwohnungen entstehen. Eingefügt in die historische Häuserfront an der Poeler Straße entsteht ein 4-5 geschossiges Gebäude in dem im Erdgeschoß die Räume des örtlichen Wohlfahrtsverbandes integriert sind, der die Anlage betreut. Rückwärtig werden dann auf dem bis zum Wallensteingraben reichenden Grundstück fünf jeweils dreigeschossige Neubauten mit Seniorenwohnungen entstehen.

    Die Anlage ist in das örtliche Fußwegenetz integriert und setzt die Umstrukturierung dieser ehemals stärker gewerblich geprägten „Bahnhofsvorstadt“ in ein stadtnahes attraktives Wohngebiet fort. Die Realisierung ist ab dem Jahre 2011 geplant.


  • Stadt Lebus (Brandenburg)


    Bebauungsplan "Historische Altstadt"
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    In der rund 4.000 Einwohner zählenden Stadt Lebus, nördlich von Frankfurt/Oder, direkt an der Oder gelegen betreut Plankontor seit vielen Jahren das Sanierungsverfahren in der Altstadt von Lebus.

    Diese an einem historischen Oderübergang (Furt/Fähre) gelegene Altstadt, unterhalb eines Hanges, auf dem früher eine Burg und eine kleine Domkirche standen, wurde in den letzten Wochen des 2. Weltkrieges noch stark zerstört und aufgrund dieser auch in DDR-Zeiten topographischen Randlage sind noch heute einige dieser „Kriegsflächen“, jetzt als innerstädtische Freifläche, zu sehen.

    Der Bebauungsplan wurde aufgestellt, um der Umsetzung der Sanierungsziele eine rechtliche Grundlage zu geben und eine behutsame Entwicklung, vor allem bei neuen Wohnnutzungen, aber auch bei touristischen Entwicklungen zu ermöglichen. Nach intensiver Diskussion mit den Bürgern, hier vor allem überwiegend mit den dort gleichzeitig wohnenden Grundeigentümern wurde der Plan 2007 als Satzung beschlossen und ist seitdem rechtswirksam.


  • Stadt Boizenburg/Elbe (Mecklenburg-Vorpommern)


    Flächennutzungsplan "Stadt Boizenburg/Elbe"
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    Während der DDR-Zeit war die Stadt Boizenburg an der Elbe das „Westende der sozialistischen Staatengemeinschaft“, in der Entwicklung stark beschränkt durch die von zwei Seiten eingrenzende „Staatsgrenze West zur BRD“. Mit der Grenzöffnung im November 1989 und nach dem Anschluss an die BRD im Oktober 1990 konnte die Entwicklung der Stadt Boizenburg/Elbe wieder an die traditionell engen Beziehungen in den Großraum Hamburg anknüpfen. Dieses spiegelt sich in der relativ konstant bei 11.000 liegenden Einwohnerzahl wider, denn aufgrund seiner Lage und mit der Attraktivität der historischen Altstadt an der Elbe qualifiziert sich Boizenburg immer stärker als Wohnstandort im östlichen Teil der Metropolregion Hamburg.

    Bereits 1990 hat Plankontor mit der Erstaufstellung des Flächennutzungsplanes begonnen. Die Erstfassung des FNP wurde 1999 rechtskräftig. Seitdem betreut Plankontor auch die jeweils erforderlichen FNP-Änderungsverfahren. Und insbesondere im Rahmen der 2. FNP-Änderung wurde durch große neue gewerbliche Bauflächen im Osten der Stadt eine weitere Grundlage für die gewerblich-industrielle Umstrukturierung geschaffen, die früher sehr einseitig auf Elbewerft und Fliesenwerk konzentriert war. Neben der Flächennutzungsplanung bearbeitet Plankontor noch unterschiedliche Bebauungspläne in der Stadt, vom Wohnungsbau bis zum Gewerbegebiet.


  • Stadt Boizenburg/Elbe (Mecklenburg-Vorpommern)


    Stadt Boizenburg/Elbe Bebauungsplan Nr. 32
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    Die Stadt Boizenburg/Elbe im Landkreis Ludwigslust mit rund 11.000 Einwohnern ist die westlichste Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Die geplante Wohnanlage für die Einwohnergruppe im Alter "55 plus" im Stadtteil Boizenburg-Bahnhof befindet sich etwa 1,5 km östlich des Boizenburger Altstadtzentrums und 2 km nordöstlich der Elbe. Auf dem ca. 1,4 ha großen Grundstück unweit des Naturparks Elbetal entsteht eine Wohnanlage mit mehreren altengerechten und barrierefreien Wohnungen.

    Auf dem Grundstück nördlich der Bahnhofstraße, der früheren Bundesstraße 5, befindet sich das in den 1960er Jahren errichtete und als typisches "DDR-Gesellschaftsbauwerk" unter Denkmalschutz stehende Kulturhaus. Aufgrund eines Brandschadens soll der nördliche Teil abgebrochen werden und der südliche gestalterisch markante Teil des Kulturhauses in die Gesamtanlage des neuen Wohnkomplexes einbezogen werden. In die an das Kulturhaus angrenzende ehemalige kleine Parkanlage werden die neuen Wohngebäude für etwa 120 Seniorenwohnungen eingefügt. So ist es möglich, ein grün gehaltenes parkartiges Grundstück bei Erhalt zahlreicher Großbäume zu schaffen, was zu einer angenehmen Aufenthaltsqualität für die Senioren als neue Bewohner beiträgt. In dem Gebäude wird durch einen in Boizenburg bereits tätigen anerkannten Wohlfahrtsverband eine Anlaufstelle - auch mit Gemeinschaftsräumen - geschaffen, um von dort aus im Bedarfsfall Betreuungsaufgaben für einzelne Bewohner der Anlage zu übernehmen. Die nahe gelegene Innen tadt Boizenburgs verfügt über viele kleine Fachwerkhäuser und eine fast durchgehende mittelalterliche Wallanlage, die beidseitig von Gräben umschlossen ist. Durch die vielen kleinen Brücken, die über diese Gräben zur Innenstadt führen, wird Boizenburg auch als „Klein Venedig des Nordens“ bezeichnet. Dieses historische Stadtbild ist nicht nur für Senioren ein kultureller Anlaufpunkt, und bietet die Möglichkeit sowohl für Arztbesuche als auch für ausgedehnte Einkäufe. Mit dem Bau der Anlage soll 2010 begonnen werden.


  • Stadt Neuruppin (Brandenburg)


    Bebauungsplan Nr. 11.3 "An der Pauline"
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    Südlich der historischen klassizistischen Altstadt von Neuruppin befindet sich ein großflächiges Entwicklungsgebiet, direkt angrenzend an den Ruppiner See, welches bis in die 1990er Jahre durch Militärflächen und große Gewerbeflächen geprägt war. Mit dem Abzug der GUS-Armee sowie der Stilllegung und dem Umzug vieler Gewerbebetriebe bot sich in dem Gebiet „Vor dem Fehrbelliner Tor“ für die 32.000 Einwohnerstadt die einmalige Chance, eine städtebauliche Entwicklung einzuleiten und umzusetzen, mit dem Ziel, hier ein attraktives und an die Altstadt angrenzendes neues Wohngebiet, heute als „Sonnenufer“ bezeichnet, zu entwickeln.

    Bereits Mitte der 1990er Jahre war das Büro Plankontor an der Überarbeitung der städtebaulichen Rahmenplanung für dieses Gebiet beteiligt, woraus sich dann die Bearbeitung mehrerer Bebauungspläne ergab. Einer dieser Bebauungspläne ist der B-Plan 11.3, welcher den zur ehemaligen Paulinenauer Eisenbahn gelegenen westlichen Teil des Entwicklungsgebietes überplant. In dem 11,8 ha großen Plangebiet werden unter anderem Flächen für ca. 110 Grundstücke für stadttypische Einfamilienhäuser geschaffen, durchzogen von öffentlichen Grünachsen und neuen öffentlichen Grünflächen. Der Plan wurde 2008 rechtskräftig und bereits seit 2007 befindet er sich in der Umsetzungsphase, gemeinsam mit dem zeitlich parallelen „Schwester“-B-Plan 11.4, der das Gebiet östlich bis zum Seeufer überplant.


  • Stadt Neuruppin (Brandenburg)


    Bebauungsplan Nr. 54 "Ferien- und Erholungspark Gildenhall"
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    Auf der Ostseite des Ruppiner Sees, gegenüber der Altstadt Neuruppins, befand sich zu DDR-Zeiten eine parkähnliche geschlossene Erholungsanlage. Neben einem ehemaligen Gutshaus („Seehotel“) lagen am Ufer zahlreiche der DDR-typischen Erholungsbungalows mit zentralem Kulturhaus.

    Mit dem Bebauungsplan Nr. 54 soll die insgesamt 8,5 ha große Fläche zu einer dem heutigen Standard entsprechenden Ferien- und Erholungsanlage umgewandelt werden. Nach Abbruch der alten Bungalows und dem ehemaligen Kulturhaus entsteht eine seeufernahe Feriendorfanlage in relativer Stadtnähe. Dieses soll mit sonstigen Sondergebieten im nordöstlichen Plangebiet kombiniert werden, angrenzend an die alte Villa mit Möglichkeiten für betreute Aufenthalte für spezielle Therapie- und Gesundheitsbelange. Gleichzeitig wird durch diesen Bebauungsplan planungsrechtlich gesichert, dass der gesamte Seeuferbereich für die Allgemeinheit öffentlich zugänglich wird.


  • Stadt Flensburg


    Vorhaben- und Erschließungsplan Nr. 12 "Sonwik -
    Alter Marinestützpunkt Mürwik"
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    Nach einem Teilrückzug der Bundesmarine von ihrem Stützpunkt Mürwik am Ostufer der Flensburger Förde ergab sich die Möglichkeit, hierfür neue Nutzungskonzepte zu entwickeln. Auf der Grundlage der Pläne des Flensburger Architekturbüros Asmussen & Partner GbR hat der örtliche Vorhabenträger Bauplan Nord (später Sonwik Management GmbH, Flensburg) ein Konzept für einen Wohnungsbau und den Bau eines Sportboothafens an diesem Standort entwickelt.

    Zur planungsrechtlichen Umsetzung dieses Vorhabens wurde durch Plankontor der vorhabenbezogene Bebauungsplan Flensburg Nr. 12 aufgestellt, der seit dem Jahre 2002 rechtswirksam ist.

    Das Plangebiet sieht den Bau von 100 bis 130 Wohnungen vor und es wird Platz für ca. 400 bis 500 Sportbootliegplätze sein. Etwa die Hälfte der dort vorgehaltenen Nutzflächen werden durch Dienstleister, Gastronomiebetriebe sowie Gewerbe- und Einzelhandelsbetriebe genutzt.

    Eine Besonderheit stellen die neuen Wohnhäuser dar, die in Kombination mit der aus der Marinezeit erhaltenen großen Betonbrückenanlagen, an welchen früher die Marineschiffe anlegten, gebaut werden. So werden z.B. an der Innenseite einer der Marinebrücken die neuen Wohngebäude entstehen, die entweder auf einer im Wasser stehenden Pfahlkonstruktion oder auf schwimmenden Pontons errichtet werden. Landseitig werden die dort aus Denkmalschutzgründen zu erhaltenden, großen, ehemaligen Marinegebäude umgebaut sowohl für Wohnnutzungen als auch für Gewerbe und Dienstleister. Seit 2003 läuft die Umsetzung der Planung, die jetzt weitestgehend abgeschlossen ist.


  • Stadt Flensburg


    Flensburg (Schleswig-Holstein)
    Bebauungsplan Nr. 244 „Am Wasserturm“
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    Das 5,66 ha große Plangebiet des Bebauungsplanes „Am Wasserturm“ Nr. 244 der Stadt Flensburg (Schleswig-Holstein) liegt in etwa 1 km (Luftlinie) Entfernung zur Innenstadt, im Osten der Stadt, im Stadtteil Fruerlund. In Zusammenarbeit mit einer Investorengruppe von drei Flensburger Unternehmen beabsichtigt die Stadt Flensburg hier die Entwicklung von innenstadtnahen Wohnbaugrundstücken (ca. 160 neue Wohneinheiten). Der B-Plan Nr. 244 sollte hierfür verbindliches Baurecht schaffen, um vor dem Hintergrund der prognostizierten Wachstumsdynamik der Stadt Flensburg einen verdichteten, innerstädtischen Wohnungsbau realisieren zu können. Hierfür wurde ein allgemeines Wohngebiete gemäß § 4 BauNVO festgesetzt. Parallel zum Bebauungsplan wurde die 35. Änderung des Flächennutzungsplanes und die 23. Änderung des Landschaftsplanes der Stadt durchgeführt.

    Die zentrale Entwurfsidee der städtebaulichen Konzeption stützt sich auf das Thema Wasser. Vom an den B-Plan-Geltungsbereich angrenzenden Wasserturm fließt das Wasser dem Gelände folgend in Richtung Süden bis zum Lautrupsbach und von dort weiter bis ins Herz von Flensburg, dem Hafen an der Innenförde. Diese Wasserbewegung spiegelt sich im Konzept wider durch eine neu geplante offene Rinne, die das Wasser vom Wasserturm bis zu dem im Süden des B-Plan-Geltungsbereiches geplanten Rückhaltebecken führt.

    Das Planungskonzept sieht Geschosswohnungsbau sowie Einzel- bzw. Doppel- und Reihenhäuser vor. Die städtebauliche Idee beinhaltet, an der vorhandenen Bebauung an der „Mürwiker Straße“ mit einer kompakteren Bebauung zu beginnen und in Richtung Westen zu den bestehenden Kleingärten und bei den Wohnungsneubauten kleinteiliger zu werden. Die Errichtung von Staffelgeschossen hat den Vorteil, dass Dachterrassen angelegt werden können. Da das Gelände von Norden nach Süden innerhalb des Plangebietes ca. um 8,5 m abfällt, soll auch die Geschossigkeit der Geschossbauten im Norden niedriger gehalten werden als im Süden.

    Im Rahmen der Planung wurden durch unser Büro, hier unsere Umweltplaner, ökologische Kompensationsmaßnahmen, sowohl innerhalb des Plangebietes, als auch in externer Form festgesetzt und durch einen Biotopbestandsplan ergänzt. Als besondere Leistung stellte unser Büro in Abstimmung mit der Stadtverwaltung die notwendigen Unterlagen zur Ausgliederung von Teilflächen des Plangebietes aus dem LSG „Volkspark“ her. Durch externe Büros wurden ein Artenschutzfachbeitrag und eine schalltechnische Untersuchung durchgeführt, deren Ergebnisse im Umweltbericht dokumentiert sind.

    Der Nachhaltigkeitsaspekt der Planung wird u.a. durch mögliche Dachbegrünungen, Nutzung solarer Strahlungsenergie auf den Flachdächern, Knickaufwertung und Knickneuanlage, Baumpflanzungen innerhalb des Plangebietes und ein naturnah errichtetes Regenrückhaltebecken sichergestellt.

    Der Bebauungsplan „Am Wasserturm“ Nr. 244 wurde im Januar 2013 aufgestellt und soll noch im 4. Quartal 2013 nach erfolgtem Satzungsbeschluss zur Rechtskraft geführt werden.


  • Gemeinde Heikendorf


    Gemeinde Heikendorf, Amt Schrevenborn (Schleswig-Holstein)
    Bebauungsplan Nr. 61 „südlich Schulredder, westlich Friedhof, nördlich Am Herrkamp, östlich Wiesenkamp“
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    Das Plangebiet des aufzustellenden B-Plans Nr. 61 der Gemeinde Heikendorf am Ostufer der Kieler Förde (Kreis Plön) befindet sich südwestlich der gemeindlichen Ortsmitte, südlich der Straße Schulredder und westlich an den gemeindlichen Friedhof angrenzend. Heikendorf ist Mitgliedsgemeinde und Verwaltungssitz des Amtes Schrevenborn, ca. 13 km nordöstlich von Kiel entfernt und bietet insbesondere jungen Familien mit Kindern sowie der Generation „55plus“ einen attraktiven Lebensraum. Die Ausweisung von neuen Wohngebieten ist für die Gemeinde somit ein wichtiges Planungsziel, welches es insbesondere im Rahmen der Versorgungsfunktion Heikendorfs als Stadtrandkern I. Ordnung zu erfüllen gilt.

    Der regionalplanerischen Zielsetzung die Einwohnerzahlen „durch verstärkte Wohnbaulandausweisung“ zu erhöhen möchte die Gemeinde durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 61 gerecht werden und gleichzeitig mit der Planung vorhandene Flächenpotentiale im Innenbereich nutzen und planerisch aufbereiten.

    Unter Würdigung des vorhandenen baulichen und naturräumlichen Bestandes ist ein wesentliches Ziel dieses Bebauungsplanes eine planungsrechtliche Sicherheit für eine Neubebauung mit Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern innerhalb des Plangebietes zu schaffen. Die überplante Fläche, die ehemals überwiegend durch einen Gartenbaubetrieb genutzt wurde ist im Flächennutzungsplan bereits als Wohnbaufläche dargestellt.

    Das Plangebiet hat eine Fläche von etwa 2,4 ha und soll über vier Baufelder als allgemeines Wohngebiet bzw. reine Wohngebiete der wohnbaulichen Nachverdichtung zugeführt werden.

    Die Verträglichkeit der Bebauungsplanung mit räumlich relevanten Schutzgütern und zu schützenden Arten der Flora und Fauna wurde im Rahmen der B-Planaufstellung geprüft und entsprechende grünordnerische Festsetzungen wurden getroffen. Durch unser Planungsbüro wurde zudem eine Biotopbestandstypisierung und -kartierung als Grundlage für die nach BauGB erforderliche Umweltprüfung und den durch unser Büro bearbeitenden Umweltbericht durchgeführt. Städtebau und Umweltplanung gehen somit in unserem Planungsbüro Hand in Hand und in enger Abstimmung mit den extern beauftragten Gutachtern, der Gemeinde sowie den betroffenen Naturschutzbehörden wurden Ausgleichsmaßnahmen (Bauzeitenregelung, Laubbaumpflanzungen, Ausgleich durch Ökokonto, Anbringen von Nisthöhlen) festgesetzt.

    Der B-Plan Nr. 61 hat im 3. Quartal 2013 die Beteiligungsverfahren nach § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB durchlaufen.


  • Stadt Boizenburg/Elbe


    Stadt Boizenburg/Elbe, Ortsteil Schwartow (Mecklenburg-Vorpommern)
    Bebauungsplan Nr. 30 „östlich Zarrentiner Straße/B 195“
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    Der 5,04 ha große Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 30 der Stadt Boizenburg/Elbe (Mecklenburg-Vorpommern) liegt am südöstlichen Siedlungsrand des Ortsteiles Schwartow, rund 3 km nordöstlich der Boizenburger Altstadt. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin beabsichtigt die Stadt Boizenburg/Elbe hier die Entwicklung von Wohnbaugrundstücken. Der B-Plan Nr. 30 sollte hierfür verbindliches Baurecht schaffen, um insbesondere jungen Familien mit Kindern ein kostengünstiges Wohnangebot unterbreiten zu können. Hierfür wurden allgemeine Wohngebiete gemäß § 4 BauNVO festgesetzt und die sonst im allgemeinen Wohngebiet zulässigen Gartenbaubetriebe und Tankstellen ausgeschlossen. Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan der Stadt ist die Fläche zu als Wohnbaufläche dargestellt.

    Ausgelöst durch die Aufstellung des Bebauungsplanes ergab sich im Rahmen der nach BauGB vorgeschriebenen Öffentlichkeitsbeteiligungen der Wunsch nach einem Kinderspielplatz. Dieser soll nordöstlich des Plangebietes, nördlich des alten Zahrensdorfer Weges realisiert werden.

    Zur Sicherstellung eines Einfamilienhausgebietscharakters wurde nur die Zulässigkeit von Einzel- und Doppelhäusern mit jeweils max. 2 Wohnungen pro Gebäude und 1 Vollgeschoss mit ausbaufähigem Dachgeschoss oder 2 Vollgeschosse festgesetzt. Nach einer durchgeführten Schallimmissionsprognose wurden im B-Plan passive Schallschutzmaßnahmen und Lärmpegelbereiche festgesetzt, um Immissionen von der angrenzenden B 195 zu mindern.

    Im Rahmen der Planung wurden durch unser Büro, hier unseren Umweltplanern, ökologische Kompensationsmaßnahmen, sowohl innerhalb des Plangebietes, als auch in externer Form festgesetzt und durch Pflanzpläne ergänzt.

    Durch ein externes Büro wurde eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt, aus welcher Festsetzungen zu Vermeidungsmaßnahmen, z.B. in Form der Errichtung eines Amphibiensperrzaunes resultieren.

    Der Bebauungsplan Boizenburg/Elbe Nr. 30 ist seit dem 10.03.2012 rechtskräftig. Im Herbst 2013 waren bereits mehr als die Hälfte der insgesamt 2 Bauabschnitte realisiert und bebaut.




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