Projekte auf dem Land

Eine Auswahl an aktuellen Projekten im ländlichen Umfeld

  • Gemeinde Fuhlendorf (Mecklenburg-Vorpommern)


    Bebauungsplan Nr. 14 "Ferienanlage Fuhlendorfer Boddenland"
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    Das ca. 8,4 ha große Plangebiet liegt im Norden der Gemeinde Fuhlendorf, ca. 35 km westlich von Stralsund, angrenzend an den Bodstedter Bodden.

    Fuhlendorf ist eine der 11 Mitgliedsgemeinden des Amtes Barth mit dem Verwaltungssitz in der Stadt Barth. Das Amt Barth hat ca. 15.900 Einwohner mit 1. Wohnsitz, davon ca. 930 Einwohner in der Gemeinde Fuhlendorf.

    Im Bereich des in Aufstellung befindlichen B-Plans Nr. 14 befanden sich von den 1950er bis in die 1990er Jahre hinein Sommerferienlager für Kinder bzw.
    Betriebsferienobjekte für Betriebsangehörige der Deutschen Post. Die Folgen der Wende für das Erholungswesen zeigten sich in radikalen Umstrukturierungen und einer entsprechend damit zusammenhängenden Aufgabe auch dieses Ferienobjektes und Erholungsgrundstückes. Das Ergebnis waren 20 Jahre Leerstand der Gebäude und eine nicht mehr vorhandene Nutzung des Geländes.

    Anstelle von gemeinschaftsorientierten Erholungsangeboten soll durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 14 nun das Baurecht für bis zu 65 Einzelferienhäuser, zur individuellen Erholungsnutzung geschaffen werden.

    Dazu werden großflächig Sondergebiete für Ferienhäuser/Wochenendhäuser im Bebauungsplan Nr. 14 festgesetzt. Zusätzlich zu den Sondergebieten für Ferienhäuser soll im Norden ein kleineres allgemeines Wohngebiet für insgesamt 3 Grundstücke sowie ein kleines Mischgebiet für ein Servicegebäude in Kombination mit einem kleinen Hotelgebäude entstehen.

    Ein wesentliches Ziel der aktuellen Bauleitplanung für dieses Gelände ist die Reaktivierung der Fläche für eine ganzjährig nutzbare Erholungsnutzung auf einem neuzeitlichen Standard. Weiterhin ist es das Ziel, mit entsprechender Gestaltung der Ferien- und Wochenendhäuser sowie einer Durchgrünung der Anlage eine in diese Region gut eingefügte bauliche Anlage zu realisieren. Hierzu gehört auch die Absicht, bei dem Bau der Ferien- und Wochenendhäuser verbindlich festzusetzen, die Dächer als Reetdach (in Vorpommern: Rohrdächer) herzustellen.

    Die Realisierung der Ferienhausanlage entspricht dem Leitbild, für diese Region den Tourismus im Hinblick auf Quantität und Qualität weiterzuentwickeln und als Wirtschaftszweig zu stärken.

    Das Anlegen von drei gebietsinternen, naturnahen Teichen sowie über das Gesamtgebiet verteilten Grünflächen ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil dieser Planung.

    Durch den Bebauungsplan werden im Süden des Plangebietes zwei „Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft“ (SPE-Flächen) festgesetzt, welche dem Schutz und Entwicklung von Biotopen dienen sollen. So wird ein sanfter Übergang zu den großflächigen Waldgebieten im Süden geschaffen.

    Die Einpassung des neuen Ferienhausgebietes in den naturnahen Erholungsraum und das schutzwürdige Landschaftsbild sowie das historische, ländliche Ortsbild von Fuhlendorf ist somit im Rahmen der Bebauungsplanaufstellung gewährleistet.


  • Gemeinde Groß Pankow, OT Vettin (Brandenburg)


    Bebauungsplan Nr.1 "Biogasanlage Vettin"/5. Änderung des Teilflächennutzungsplanes
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    Innerhalb des ländlichen (Natur-)Raumes der Prignitz im nordwestlichen Teil von Brandenburg, befindet sich das Plangebiet Vettin innerhalb der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz). Die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) hat insgesamt 18 Ortsteile. Einer davon ist Vettin mit etwa 110 Einwohnern. Die nächstgelegenen zentralen Orte sind in ca. 15 km Entfernung Pritzwalk und ca. 28 km entfernt die Stadt Perleberg.

    Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Vettin Nr. 1 und der parallel aufgestellten 5. Änderung des Flächennutzungsplanes ist 5,5 ha bzw. 5,2 ha groß. Ziel der Planung ist die Schaffung von Baurecht für eine Biogasanlage, deren Standort in Zusammenarbeit mit dem Landesumweltamt geprüft wurde. Da die Biogasanlage die für privilegierte Anlagen zulässige Größe von 0,5 MWEnergieleistung überschreitet, ist zur Schaffung von Baurecht die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich.

    Im Rahmen des Bebauungsplanes Vettin Nr. 1 soll eine Biogasanlage entstehen mit einem angeschlossenen Blockheizkraftwerk und einer elektrischen Leistung von 1,0 bis 1,5 MW, die später auf 3,0 MW erweitert werden kann.
    Eine vorhandene Stallanlage des örtlichen Landwirtschaftsbetriebes als zukünftiger Betreiber der Biogasanlage in Vettin dient schon im 1.

    Bauabschnitt der geplanten Biogasanlage mit der Gülleanlieferung als hauptsächlicher Lieferant der Inputstoffe für die Biogasanlage. Die zu bauende Biogasanlage mit ca. 1.000 kW bis 1.500 kW BHW-Stromerzeugungsleistung wird mittels einer unterirdischen Druckleitung südlich der Landesstraße 146 aus den Milchviehstallanlagen aus Vettin versorgt.

    Der südliche Teil des Sondergebietes "Biogas" ist für einen späteren 2. Bauabschnitt der Biogasanlage vorgesehen. Nach Realisierung des 2. Bauabschnittes kann von einer späteren Gesamtstromerzeugungsleistung von 3 MW ausgegangen werden.

    Die Biogasanlage wird auf sehr sandigen und für die Landwirtschaft nicht sehr ertragreichen Flächen einschließlich hochwachsender Randeingrünung errichtet und stellt somit keinen allzu gravierenden Einschnitt für Natur und Landschaft dar.

    Ökologische Ausgleichsmaßnahmen werden unmittelbar angrenzend an das Plangebiet umgesetzt, um so mit randständigen hochwachsenden Gehölzen und Bäumen die Gesamtanlage in die freie Landschaft einzufügen.

    Der Bezug zur offenen Landschaft soll gewahrt bleiben, die Gehölzstrukturen erhalten und gestärkt werden.



  • Gemeinde Rullstorf (Niedersachsen)


    Bebauungsplan Nr. 6 "südlich Boltersen"
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    Im Ortsteil Boltersen der Gemeinde Rullstorf (ca. 2.000 Einwohner) nordöstlich von Lüneburg wurde durch Plankontor der seit November 2005 rechtskräftige Bebauungsplan Rullstorf Nr. 6 „südlich Boltersen“ aufgestellt. Die Entwicklung Rullstorfs wird stark beeinflusst durch die sehr intensive Entwicklung der Stadt Lüneburg und der dadurch erhöhten Nachfrage nach neuem Wohnraum in dieser Region.

    Das ca. 3,4 ha große Plangebiet am Südrand der Ortslage von Boltersen bietet Platz für rund 30 Einfamilienhausgrundstücke. Rullstorf liegt in einer leicht hügeligen Geestlandschaft am Südrand des Elbeurstromtals, sodass sich das städtebauliche Konzept für das Neubaugebiet der um ca. 10 m ansteigenden Hanglage anpasst.

    Das Plangebiet soll die endgültige südliche Dorfrandlage werden, sodass eine entsprechend breite Eingrünung als Übergang in die freie Landschaft vorgesehen ist. Seit dem Jahre 2006 befindet sich das Plangebiet in der baulichen Umsetzung.




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